Vorne von links: Schützenmeister Gerhard Funk-Stock, Georg und Anna Schwemmer, Inge und Alina Tauer, Jolanda und Josef Prinz sowie Sportleiter Walter Pinzl.
Reut. Bereits zum 27. Mal schossen die Buchbergschützen den Josef Eder Gedächtniswanderpokal in einem Paar-Schießen über die gesamte Schießsaison aus. Insgesamt beteiligten sich diesmal 11 Paare. Oma und Enkelin Inge und Alina Tauer holten sich in dem hart umkämpften Wettbewerb nach 2023 und 2024 zum dritten Mal den Pokal. Die Vorjahressieger Anna und Georg Schwemmer belegten diesmal den 2. Platz. In die Wertung kamen jeweils die 4 besten Zehnerserien sowie das beste Blattl. Ein 0-Teiler entsprach dabei 100 Punkten, ein 99-Teiler noch einem Punkt. Maximal konnten die Paare also 1000 Punkte bzw. Ringe erreichen. Hier die Ergebnisse im Einzelnen: Den 1. Platz sicherten sich zum 3. Mal Alina und Inge Tauer mit rekordverdächtigen 983,4 Punkten. Mit 5,6 Punkten Rückstand belegten Anna und Georg Schwemmer mit 977,8 Punkten den zweiten Platz. Dritte wurden Jolanda und Josef Prinz mit 958,1 Punkten. Den 4. Platz mit 957,1 Punkten errangen Simone und Stefan Pleininger. Anna und Lena Waldhör belegten mit 950,7 Punkten den 5. Platz. Gut im Rennen lagen auch noch Eva und Tom Herfellner, welche mit 877,0 Punkten auf Rang 6 landeten.
Zahlreiche Ehrungen bei der JHV 2026 der Buchbergschützen
Trotz Bayernliga-Abstieg sportlich das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte Nach 17 Jahren im Amt möchte Gerhard Funk-Stock nächstes Jahr in Ruhestand gehen
Die geehrten Buchbergschützen. Vorne von links: Schützenmeister Gerhard Funk-Stock, Ehrenschützenmeister Georg Schwemmer, Lisa Bauer, Lena Harfmann, Emily Dallmeier, Jonas Haslinger, Alexander Bauer, Stefan Haslinger und Aloisia Zachskorn. Mitte von links: Thomas Steiner, Stefan Boot, Markus und Andrea Bauer, Heinrich und Elke Hutterer, Anna Hirler, Bürgermeister Alois Alfranseder und Gauschützenmeisterin Johanna Saller. Hinten von links: Alexander Pinzl, Alexander Willems, Andreas Steiner, Alexander Lindl, Christian und Beate Pinzl, Lisa-Maria Sachs und David Hutterer.
Von einem gesellschaftlich und sportlich aktiven Jahr sprach Schützenmeister Gerhard Funk-Stock bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim, bei der Ehrungen im Mittelpunkt standen. Begrüßt wurden unter anderen die drei Bürgermeister der Gemeinde Reut, Alois Alfranseder, Heinrich Hutterer und Konrad Prinz, sowie Gauschützenmeisterin Johanna Saller und die anwesenden Ehrenmitglieder. Dem Stand aller Kassen (Schützen, Wirtschaft, Böllerschützen, Jungschützen und Damenkasse) war eine durchaus positive Entwicklung zu entnehmen. Die 3. Jugendleiterin Eva Herfellner sprach von zahlreichen Jugendaktvitäten, wie z.B. der Ausrichtung des Maifestes, dem Zeltlager in Waging, der Organisation eines Sommerbiathlons im Rahmen des Ferienprogramms und dem Ausflug ins Hallenbad nach Passau. Von 7 Übungsabenden und 7 Teilnahmen bei den Gaudamenschießen berichtete Damenleiterin Renate Bachmeier. Insgesamt 13-mal waren die Böllerschützen im Einsatz. Neben einem Übungsschießen wurde zu Beerdigungen, kirchlichen Anlässen, Festlichkeiten, Geburtstagen und zu Weihnachten geböllert, erläuterte Böllerschützenmeister Johann Meier. Auch beim mit Bildern untermalten Sportbericht von Walter Pinzl gab es sehr viel Positives zu berichten. Trotz des Abstiegs unserer 1. Mannschaft aus der Bayernliga war das vergangene Schützenjahr eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Neben den Vereinsmeisterschaften wurde auch wieder ein Finalschießen abgehalten. Nach spannenden Wettkämpfen konnte hier in der Schüler- und Jugendklasse Laura Haslinger vor Janina Hofbauer und Paul Obernbichler den Sieg erringen. Mit der Luftpistole setzte sich Alexander Haslinger vor Alexander Lindl auf Platz 1 durch. Den 3. Platz belegte Manfred Hitzginger. Beim Luftgewehr war die Qualifikation sehr spannend. Hier benötigte man im Vorkampf mindestens 376 Ringe, um sich für das Finale der „Besten Neun“ zu qualifizieren. Gewonnen hat hier Jolanda Prinz vor Lena Waldhör und Anna Hirler. Bei den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften wurden viele Top-Platzierungen erreicht. Mit der Armbrust wurde Anna Waldhör Bayerische Meisterin in der Juniorenklasse. Bei den Damen Jolanda Prinz mit der Armbrust Bayerische und Deutsche Meisterin. Mit dem Luftgewehr wurde sie ebenfalls Bayerische Meisterin. Mit der LG Damenmannschaft (Anna Hirler, Lena Waldhör und Jolanda Prinz) wurde die Bronzemedaille errungen. Bayerische Vizemeisterin mit dem KK-Dreistellung wurde Lena Waldhör. Beim Landkreispokalschießen bei den Spielhahnschützen Buch konnten in fast allen Klassen, sowohl in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben, viele Top 3 Plätze belegt werden. Ein Highlight war die zum dritten Mal in Folge gewonnene Luftgewehr-Kaiserkanne mit der Mannschaft. Neben der 1. Mannschaft in der Bayernliga war Reut noch mit 10 weiteren Mannschaften auf Gauebene aktiv. Mit viel Herzblut, Teamgeist und einer großen Portion Leidenschaft gingen die Buchbergschützen Reut in ihrer ersten Saison 2025/2026 in der Luftgewehr-Bayernliga Süd-Ost an den Start – und auch wenn am Ende der vorletzte Tabellenplatz und damit der Abstieg stand, bleibt vor allem eines: Stolz auf das Erreichte. Vor allem die Jugend ist bei Wettbewerben wie dem Shooty-Cup, BSSB LG-Cup, dem Bayernpokal, dem Hubert Aiwagner-Pokal, dem Walter Balin Pokal sowie beim Jugendfernwettkampf stark vertreten und oft auf dem Siegertreppchen zu finden. Pinzl dankte dem Trainer-Trio Stefan Haslinger, Anna Hirler und Ludwig Waldhör, sowie den vielen weiteren Helfern, ohne deren unermüdlichen Einsatz die großen schießsportlichen Erfolge in der Jugendarbeit nicht möglich wären. Aktuell vertreten 4 SchützInnen in verschiedenen Kadern die Buchbergschützen. Dies sind im Bezirkskader Kleinkaliber Anna und Lena Waldhör sowie Benedikt Boot. Im Luftgewehr-Bayernkader ist Jolanda Prinz und im Nationalkader der Damen mit der Armbrust auf 10 Meter sind Anna Waldhör und Jolanda Prinz vertreten. Letztere feierte ihre bisher erfolgreichste Saison mit einem Weltrekord von 398 Ringen in Innsbruck und dem Gewinn des Gesamtweltcups beim Weltcup-Finale in Winterthur (Schweiz). Schriftführer Josef Prinz erinnerte anschließend mit einem Bildervortrag informativ aber auch humorvoll an die seit der letzten Hauptversammlung durchgeführten Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten. Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Alois Alfranseder. Er würdigte das gesamte Schützenteam als Aushängeschild der Gemeinde und bekundete Respekt für die positive Außenwirkung, welche der Verein über Gemeindegrenzen hinaus, in Deutschland und international, habe. Zudem dankte er den Verantwortlichen, welche viel Freizeit in den Verein investierten. Auch Gauschützenmeisterin Johanna Saller schloss sich den Dankesworten an: sie sei überwältigt von den Erfolgen der Buchbergschützen. Der Verein, welcher den Schützengau Simbach hervorragend nach außen vertrete, liege ihr sehr am Herzen. „Ihr seid Weltklasse“, so Saller. Sie warb noch zur Teilnahme beim anstehenden 75-jährigen Gründungsfest des Schützengaues, lud zum Walter Wagner Gedächtnisturnier und zum diesjährigen Gauschießen ein. Schützenmeister Gerhard Funk-Stock betonte, dass er bei den anstehenden Neuwahlen im nächsten Jahr nach 17 Jahren im Amt schweren Herzens in Ruhestand gehen möchte. Er hoffe, bis dahin finde sich noch ein würdiger Nachfolger. Eine besondere Ehre wurde Ehrenschützenmeister Georg Schwemmer zuteil. Er erhielt für seine Verdienste um den Verein beim Niederbayerischen Schützentag in Dingolfing das Goldene Böllerehrenabzeichen des BSSB. Außerdem wurde Heinrich Hutterer die Goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes für seine unermüdliche Arbeit um das deutsche Schützenwesen verliehen. Mit dem Vereinsabzeichen wurden bedacht: Kilian Archmann, Lisa, Alexander, Andrea und Markus Bauer, Paul Blindeneder, Stefanie Boot, Michael Boxhorn, Sebastian Brunner, Marlon und Matthias Hagl, Lena und Bastian Harfmann, Jonas Haslinger, Julian Karpfinger, Luca Lindner, Bernd Neuburger, Paul und Markus Obernbichler, Niklas Ortner, Julian Schifferer und Fabian Schildmann. Das Ehrenzeichen des Schützengaues Simbach in Bronze erhielten: Luca Lindner, Emily Dallmeier, Bernd Neuburger, Stefan Boot, Waltraud Huber, Sebastian Brunner und Alexander Willems. Das Ehrenzeichen in Silber tragen nun Brigitte Rogger, Johannes Huber und Katja Pinzl. Über das Abzeichen in Gold freuten sich Lisa-Maria Sachs, Josef Huber, Alois Alfranseder, Andreas Steiner, Alexander Lindl, David Hutterer und Alexander Pinzl. Mit der BSSB-Verdienstnadel in Anerkennung wurden geehrt: Beate Pinzl, Ingrid Waldhör und Aloisia Zachskorn. Mit dem Bezirksabzeichen in Bronze schmücken sich jetzt Elke Hutterer und Christian Pinzl. Für 25-jährige Mitgliedschaft beim BSSB erhielten eine Urkunde: Martin Eder, Markus Schreiner und Bernadette Eder. Das Niederbayerische Böllerabzeichen in Silber wurde Heinrich Hutterer, Karl Leitner und Michael Gruber verliehen. Zusätzlich wurde von Gerhard Funk-Stock persönlich an Stefan Haslinger und Anna Hirler ein Geschenkgutschein für ihre Trainertätigkeiten überreicht.
Volles Haus beim Fischessen der Buchbergschützen 2026
Am Karfreitag fand wieder das traditionelle Fischessen der Buchbergschützen Reut statt – ein fester Bestandteil im Vereinsjahr und ein beliebter Treffpunkt für die ganze Bevölkerung.
Ab 18 Uhr herrschte bereits reger Betrieb und das Schützenhaus füllte sich bis fast auf den letzten Platz. Sowohl gebackene als auch „blaue“ Forellen wurden frisch zubereitet und fanden großen Anklang bei den Gästen. Qualität und Geschmack der Fische wurden vielfach gelobt.
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben – sei es in der Küche, im Service oder bei der Organisation. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre ein solcher Abend nicht möglich.
Das Team Küche mit Thomas Steiner, Stefan Haslinger, Silvia Blöchl, Karin Zinsberger, Michaela Neuburger und Johannes Huber.Stellvertretend für die vielen Helfer, Andreas Steiner, David Hutterer und Alexander Pinzl hinter der Schänke.
Ebenso möchten die Buchbergschützen Reut ihren treuen Gästen danken, die Jahr für Jahr so zahlreich erscheinen und das Fischessen zu einem besonderen Ereignis machen. Das volle Schützenhaus und die gute Stimmung sprechen für sich und zeigen die starke Verbundenheit mit dem Verein.
Großer Kampf wird nicht belohnt
Buchbergschützen Reut verabschieden sich aus der Bayernliga
Mit viel Herzblut, Teamgeist und einer großen Portion Leidenschaft gingen die Buchbergschützen Reut in ihrer ersten Saison 2025/2026 in der Luftgewehr Bayernliga Süd-Ost an den Start – und auch wenn am Ende der vorletzte Tabellenplatz und damit der Abstieg steht, bleibt vor allem eines: Stolz auf das Erreichte.
Schon der Aufstieg in die Bayernliga war ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Dass sich die Reuter Schützen nun mit den besten Teams messen durften, war alles andere als selbstverständlich – und genau diese Herausforderung nahm die Mannschaft mit beeindruckendem Einsatz an.
Von links: Das Team um Anna Hirler, Alina Tauer, Simone Pleininger, Johanna Stadler und Simone Waldhör stellte sich an 7 Wettkampftagen, einmal davon in Reut, mit je 2 Wettkämpfen der starken Konkurrenz. Unterstützt wurden sie dabei von den Ersatzschützen Benedikt Boot, Eva Herfellner, Alexander Lindl und Alexander Pinzl, die immer dann einsprangen, wenn sie gebraucht wurden – und damit einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft unter Beweis stellten.
Von Beginn an war klar: In der Bayernliga weht ein anderer Wind. Doch anstatt sich davon einschüchtern zu lassen, hielten die Buchbergschützen mutig dagegen. Viele Wettkämpfe waren hart umkämpft, oft fiel die Entscheidung erst mit den letzten Schüssen. Nicht selten fehlten am Ende nur wenige Ringe – Nuancen, die über Sieg oder Niederlage entschieden.
Gerade diese knappen Duelle machten die Saison so intensiv – und gleichzeitig so bitter. Denn obwohl die Leistungen stimmten und der Kampfgeist nie nachließ, spiegelte sich der Einsatz nicht immer im Ergebnis wider.
Ergebnisstabelle der Bayernliga Saison 2025/26:
Am Ende erreichte man den 7. Platz, was den Abstieg aus der Bayernliga bedeutet. Ein Ergebnis, das schmerzt – keine Frage. Doch wer die Saison verfolgt hat, weiß: Diese Mannschaft hat sich nie aufgegeben. Sie hat gekämpft und bis zum letzten Wettkampf alles gegeben.
Und genau darin liegt die eigentliche Stärke dieses Teams. Die gesammelten Erfahrungen auf höchstem Niveau, das Zusammenwachsen als Einheit und der ungebrochene Wille, sich weiterzuentwickeln, machen Hoffnung für die Zukunft.
Die Buchbergschützen Reut, hier beim letzten Wettkampftag am 08.03.2026 in Schönram gegen SG Aich, verlassen die Bayernliga erhobenen Hauptes – mit dem festen Ziel, eines Tages zurückzukehren.